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Die Philippinen sind eine Inselgruppe im Pazifik, die zwischen dem Südchinesischen Meer im Westen und der so genannten Luzonstraße im Norden liegen. Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 880 bewohnt sind. Dort leben überwiegend Malaien, die spanische oder chinesische Vorfahren haben. Einzigartig für den asiatischen Raum ist, dass knapp über 80 Prozent der Bevölkerung römisch-katholischen Glaubens sind. Der Name "Philippinen" leitet sich übrigens vom spanischen König Philipp II. ab.
Landessprache(n): Pilipino (Tagalog) und Englisch (allgemeine Verkehrssprache), wenig Spanisch
Hauptstadt: Manila: circa 12 Millionen Einwohner
Staatsform: Präsidialsystem, beruhend auf Verfassung von 1987
Staatsoberhaupt und Regierungschef: Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo
Unabhängigkeit von Spanien: am 12. Juni 1898 (inoffiziell), von den USA am 4. Juli 1946 (offiziell)
Nationalfeiertag: 12. Juni
Religionen / Kirchen: circa 83% katholische Christen, 9% evangelische Christen, 5% Muslime
Fläche: ca. 300.000 qkm
Bevölkerung: ca. 85 Millionen Einwohner (Bevölkerungswachstum: 2,3% jährlich)
Bruttoinlandsprodukt (BIP) nominal: 105,2 Milliarden US-Dollar (2005)
BIP/Kopf: circa 1.234 US-Dollar (2005, Schätzung)
Währung: Philippinischer Peso PHP
Wechselkurs (Stand 13. Februar 2009): 1 EUR = 60,35 PHP; 100 PHP = 1,657 EUR
Zeitzone: UTC +8
Kfz-Kennzeichen: RP
Toplevel-Domain: ph
Landesvorwahl: + 63
Klima Das Klima der Philippinen wird vor allem durch die Nähe zum Meer geprägt, kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26 °C mit nur geringen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen im Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) ganzjährig humides Klima herrscht. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite.
Tier- und Pflanzenwelt Auf den Philippinen existieren über 5.000 verschiedene Tier- und unzählige Insektenarten sowie 14.000 verschiedene Pflanzen. Darunter sind auch Wasserbüffel (Carabao), Papageien, Flughörnchen, Delfine, Krokodile, Schlangen, Koboldmakis, Manabo, Schildkröten, Echsen und andere. Nur auf den Philippinen verbreitet ist die Philippinenente, eine Art aus der Stockenten-Gruppe.
Im Meer, das die vielen Inseln umgibt, findet man auch heute noch viele Korallen mit ihren bunten Fischen. Die Korallenbleiche hat die Philippinen bisher weitgehend verschont und ist nur vereinzelt aufgetreten. |